Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


 


Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Ab Januar 2024 finden unsere Vereinstreffen am 2. Donnerstag !!! im Monat in der Seniorenbegegnungsstätte Glashütter Str. 101a (Eingang auf der Bärensteiner Str.) statt. Weitere Informationen dazu unter Termine und Anfahrt.
Einen kompletten Überblick  über alle Veranstaltungen sowie die Details zu Vorträgen, aktuellen Veranstaltungen und Beiträgen finden Sie unter Termine.

Der "Tag der Briefmarke 2023" wurde am 21. Oktober gemeinsam mit den Technischen Sammlungen Dresden durchgeführt. Als Nachlese zu der Veranstaltung und den Veranstaltungsort empfehlen wir zusätzlich noch unseren ausführlichen Beitrag zur Fotoindustrie in Dresden.

Die Vereinswanderung 2023 führte uns in diesem Jahr auf den "Wilden Mann".
Unsere Vereinswanderung im Vorjahr startete in Pappritz am Fernsehturm. Von dort aus ging es über die Agneshöhe nach Gönnsdorf zur "Rotkrautschänke". Einen Bericht von dieser Wanderung und den Höhepunkten der Vorjahre gibt es im Rückblick.
Philatelie ist nicht nur ein schönes sondern auch ein sehr vielseitiges Hobby. Unsere Mitglieder erzählen, wie sie zum Sammeln gekommen sind, zeigen ihre Lieblingsstücke und schreiben, wie sie sich die Zukunft der Philatelie vorstellen.

Einigen Vereinsmitgliedern ist kein Weg zu weit um eine interessante Briefmarken-ausstellung zu besuchen. Ein altes Sprichwort sagt, "Wer eine Reise macht, der hat auch etwas zu erzählen". Im November 2021 besuchten sie die NOTOS 2021 in Athen.

Für lange feuchtkalte Tage oder als Zeitvertreib für zwischendurch empfehlen wir den Smartphone-Nutzern aller Altersklassen die lehrreiche App "World of Stamps".

Wer Lust auf eine völlig ungezwungene Fachsimpelei unter Dresdner Philatelisten hat, der kann gerne einmal beim Dresdner Philatelistentreff vorbeischauen.

Jedes Jahr führen wir eine Jahreshauptversammlung durch. Die Einladung für die Hauptversammlung 2024 wurde bereits veröffentlicht. Den Jahresbericht unseres Vorsitzenden für das Jahr 2022 können Sie hier nachlesen.

In einer weiteren Rubrik stellen wir ausgewählte Publikationen unserer Mitglieder in den Printmedien vor. Neu darin enthalten ein Artikel über den Flug der "BREMEN" vor 95 Jahren.

Mit freundlicher Genehmigung der Autoren können wir Ihnen auch einige ausgewählte philatelistische Videos & Podcast zeigen.

Philatelistische Beiträge mit Bezug zu unserer Heimatstadt Dresden finden Sie unter dem Thema Dresden-Philatelie. Diesen Punkt wollen wir zukünftig systematisch ausbauen. Neu eingestellt wurde der 8. und damit letzte Teil zu den Dresdner Elbbrücken mit der Waldschlösschenbrücke sowie der dritte Teil zur neuen Serie Dresdner Museen mit dem Museum für Sächsische Volkskunst

Jeden Monat küren wir eine philatelistische Webseite zur Homepage des Monats.

Für Fragen, Hinweise und Anregungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns an die folgende Adresse eine Email: ipv1877dresden@t-online.de

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten... Zuvor lohnt sich aber noch ein Blick auf unseren:


Beleg des Monats

(vorgestellt von Arndt Göbel, IPV)

Eine eigentlich nicht seltene Ganzsache des deutschen Reiches (P 93X, Wasserzeichen Z 1 untereinander) fand ich in einem Posten; die Art des Stempels hatte ich allerdings noch nie gesehen. Der ebenfalls abgeschlagene Ankunftstempel „TUTTLINGEN / 9 / JUL / 02 / f  10-11 V  *“ war klar aus einem württembergischen Ort. Eine entsprechende Internet-Suche führte zur Arge WÜRTTEMBERG e. V.; dort war eine Erklärung für die unge-wöhnliche Form des Stempels zu finden: „Von diesen Bahnpoststempeln, … , streng zu unterscheiden sind die Bahnstempel (Segmentstempel), die Stempel der Bahnverwaltung sind. Mit den Bahnstempeln wurden etwa die Frachtbriefe abgestempelt (siehe dort). Gelegentlich kommen sie aber auch auf Poststücken als Neben- oder Entwertungsstempel vor (etwa, wenn in kleineren Bahnhöfen gar keine Poststelle eingerichtet war) und sind in dieser Form sehr gesucht. Aus diesem Grund sind alle bahnamtlichen Segmentstempel auch in den Stempelhandbüchern unserer Arge mit erfasst, obwohl dort eigentlich nur Poststempel aufgeführt sind.“ (https://www.arge-württemberg.de/de/sammelgebiete/nebengebiete.php#anchor_663bdf6f_Accordion-12-Bahnpost)  


Deutsches Reich, Ganzsache P 63X, Stempel „FRIDINGEN    9 / VII“

So weit so gut. In Katalogen kann man nachlesen, dass ab dem 1.4.1902 auch in Württemberg keine eigenen Postwertzeichen mehr emittiert wurden, stattdessen nun auch dort die üblichen der Reichspost verwendet wurden. Allerdings stellt sich sofort die Frage, wieso eine 2-Pf-Ganzsache? Diese Portostufe wurde bekanntlich im Zuge der Übernahme der Privatpostunternehmen durch die Reichspost per 1.1.1900 extra für den Ortsverkehr eingeführt. Nun lag Fridingen zwar an der Bahnlinie von Tuttlingen nach Inzigkofen, war aber kein Stadtteil von Tuttlingen.
Eine mögliche Erklärung: Fridingen gehörte von Tuttlingen aus gesehen zum Nachbar-Ortsverkehr (oder auch Nachbarschaftsverkehr); wie damals üblich, wäre in diesem Fall die Ortsgebühr für eine Postkarte zu entrichten gewesen. Leider ‚knapp daneben und doch vorbei‘, denn diese Regelung betraf einen Bereich von 10 km um den Ausgangsort, Fridingen ist aber etwa 15 km von Tuttlingen entfernt … Erst die Annahme, dass Fridingen damals direkt zum Bestellbezirk von Tuttlingen gehörte (sogenannter Oberamtsverkehr), liefert eine mögliche Erklärung für das 2-Pf-Porto.


Weitere interessante Belege der Vormonate findet Ihr nachfolgend per Klick: