100 Jahre Schaufelraddampfer "Dresden"
In diesem Jahr wird das Flaggschiff der Dresdner Raddampferflotte 100 Jahre alt. Denn am 28. April 1926 lief das bis dahin größte Schiff der Flotte auf der Werft in Laubegast vom Stapel. Am 4. Juli 1926 wurde es bei der Sächsisch-Böhmischen Dampfschiffahrt Aktiengesellschaft (SBDA) in Dienst gestellt.
Sonderstempel zum 75-jährigen Jubiläum
Im Gegensatz zu vielen anderen Dampfern der Flotte überstand die "Dresden" den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Aber am 18. Juni 1946 fiel es im Loschwitzer Hafen einem Brand zum Opfer. Das war letztendlich aber Glück im Unglück, denn dadurch entging das Schiff der Auslieferung an die Sowjetunion als Reparationsleistung.
Kurz vor der Wende besuchte der Dampfer "Dresden" anlässlich der 800-Jahrfeier des Hafens die Partnerstadt Hamburg.
Einschreib-Eil-Sendung von Dresden nach Hamburg als Schiffspost befördert
Nach einer umfassenden Reparatur in den Jahren 1992/93 ist die Hundertjährige immer noch zur Freude der Dresdner und der vielen Touristen auf der Elbe unterwegs.
100 Jahre Wasserfluglinie Dresden-
Magdeburg-Altona
Am 10. August 1925 wurde die erste Wasserfluglinie Deutschlands eröffnet. Die "Blaue Linie" führte von Dresden nach Altona mit Zwischenstopp in Magdeburg. Neben Passagieren wurden auch Briefe und Pakete auf dieser Linie befördert.
Der Vorteil von Wasserflugzeugen lag darin, dass einerseits keine teuren Investitionen für Landebahnen und die dazu gehörige Infrastruktur anfielen und andererseits waren Wasserflächen, falls notwendig, auch für Notlandungen nutzbar, denn das Fliegen war damals bei weitem noch nicht so sicher wie heute.
Eingesetzt wurden Maschinen vom Typ Junkers F 13, die sich bereits erfolgreich als Wasserflugzeuge bewährt hatten. Das 1919 in Dessau entwickelte Flugzeug war das erste Ganzmetallflugzeug der Welt. Von 1919 bis 1932 wurden ca. 320 Maschinen diesen Typs gebaut. 1925 wurden ca. 40% des weltweiten Luftverkehrs mit einer Ju F 13 durchgeführt. Serienmäßig wurden die Flugzeuge mit einem Fahrwerk ausgeliefert. Sie konnten aber mit Schwimmern ausgestattet werden, damit sie auf Flüssen und Seen landen und starten konnten. Die Maschine wurde von 2 Piloten, die außen in einem offenen Cockpit saßen, gesteuert. Das Flugzeug war 9,60 m lang und hatte eine Spannweite von 14,82 m. Bei einer Geschwindigkeit von 170 km/h betrug die Reichweite 1.200 km.
Erstflugbeleg vom 10.08.1925; Postkarte Inland 5 Pf + Luftpostzuschlag 10 Pf;
Flugbestätigungsstempel von Magdeburg 1. und von Dresden-Neustadt N 25 (dieser Stempel ist vermutlich privater Herkunft)
Ein Liter Bier enthält:
Mare Balticum 2024 in Tartu
Biathlon-WM 2024 in Nove Mesto
Vom 7.-18. Februar 2024 fand im tschechischen Nove Mesto die diesjährige Biathlon-WM statt. Diese WM stand ganz im Zeichen überragender Athletinnen aus Frankreich und der Athleten aus Norwegen. Erfolgreichster Teilnehmer war der Norweger Johannes Thinges Bö, der sieben Medaillen errang.
Die deutschen Teilnehmer waren bei den Frauen V. Voigt, F. Preuß, J. Hettrich-Walz, S. Grotian, S. Schneider und J. Puff. Bei den Herren gingen B. Doll, J. Strehlow, P. Nawrath, J. Kühn, P. Horn und R. Hess an den Start. Einmal Silber durch J. Hettrich-Walz und Bronze für B. Doll sowie die Staffel der Frauen bedeuteten Rang 5 in der Nationenwertung.
Die tschechischen Gastgeber blieben leider ohne eine Medaille. Die tschechische Post würdigte das Ereignis mit zwei Sonderbriefmarken zum Europa-Tarif die als Zusammendruck erschienen. Das Angebot wurde durch 2 FDC komplettiert.















